zurück Startseite → Der Planet Agibarania → Wesen und Orte → Titelseite → Inhaltsverzeichnis → 4g) Der Heimweg


Der Heimweg


Demojon begleitete Pranicara zu ihrer Hütte.
Demojon begleitete Pranicara überglücklich zu ihrer Hütte.

„Weißt du“, begann er zaghaft, „als du mir gestern von dem Goblin erzählt hast, der dich und deinen Cousin in die Jada-Eiche gesperrt hat, kam mir sofort der Verdacht, dass er ein Evakara-Amulett besessen haben könnte. Aber ich wollte mich erst noch einmal über die Hintergründe informieren. Denn irgendwie ist es ja seltsam, dass er dieses Amulett ausgerechnet dazu verwendet hat, zwei Waldgeisterkinder zu bestrafen, anstatt es für das Erlangen von Macht und Reichtum einzusetzen.“

Eigentlich rechnete er mit dem üblichen Abwinken, das auf solche Aussagen von ihm folgte: „Ist doch egal, das ist schon so lange her.“ Oder: „Was interessierst du dich für die Motive anderer Wesen?“

Doch stattdessen bemerkte er Pranicaras interessierten Blick und hörte ihre ehrlich gemeinte Frage: „Und bist du bei deiner Recherche zu einem befriedigenden Ergebnis gekommen?“

Er stutzte zunächst, doch dann erklärte er mit neuer Zuversicht: „Ja. Ich glaube, dass ihm das Amulett das Gefühl vermittelte, ein mächtiger Magier zu sein, der von nun an alles erreichen könnte, was er sich vorgenommen hatte. Allerdings muss ich zugeben, dass dieses Gefühl nirgendwo in den Schriften ausdrücklich erwähnt wird. Ich schließe es lediglich aus den wenigen Aufzeichnungen darüber, wofür das Amulett jeweils verwendet wurde.“

Er hätte sich ohrfeigen können. Warum konnte er solche Aussagen nicht herunterschlucken, bevor sie über seine Lippen kamen? Wieso musste er unbedingt erwähnen, dass diese Schlussfolgerung allein auf seinen Vermutungen beruhte und sich nicht beweisen ließ? Jetzt musste sie ihn − wie so viele vor ihr − doch unweigerlich für einen Spinner halten! Unsicher schaute er sie an.

Wie zu erwarten, hatte Pranicara eine nachdenkliche Miene aufgesetzt. Bestimmt bereute sie es bereits, sich mit ihm auf den Weg gemacht zu haben, dachte er seufzend.

Schließlich meinte sie: „Also glaubst du, dass er diesen Fluch leichtfertig eingesetzt hat, weil er sich zu diesem Zeitpunkt allmächtig gefühlt hat?“

Demojon blickte sie irritiert an. War ihre Frage wirklich so gemeint? Nahm sie ihn tatsächlich ernst?

Vorsichtig nickte er. Kam das vernichtende Urteil noch?

„Du sagtest“, fuhr Pranicara fort und schien weiter über seine Worte nachzugrübeln, „du schließt es aus den wenigen Aufzeichnungen, die du über die Verwendung des Evakara-Amuletts gelesen hast. Was genau meinst du damit? Wobei wurde es eingesetzt?“

Da war es! Sie zweifelte an seinen Worten. Doch es überraschte ihn nicht.



Demojon blickte Pranicara irritiert an.

Solche Gespräche verliefen immer ähnlich. Seine Gegenüber zeigten so lange Interesse, bis er seine Schlussfolgerungen zog. Oft konnte er diese nicht belegen, weil sie aus einem merkwürdigen Gefühl heraus entstanden waren, das noch mehr dahinter stecken musste. Dann wandten sie sich von ihm ab und verurteilten ihn als Träumer oder Wirrkopf.

Er musste zugeben, dass es ihn bei Pranicara jedoch ungemein hart traf. Er rückte ein wenig von ihr ab und bereute, dass er sich ihr aufgedrängt hatte.

Pranicara hingegen war von seinen Überlegungen äußerst fasziniert. Als sie bemerkte, dass er auf Abstand zu ihr ging, verwirrte es sie. Sie blickte ihn irritiert an und bemerkte seine Unsicherheit.

Warum zog er sich zurück? Was hatte sie getan?

Plötzlich kam ihr eine Vermutung, und sie erschrak.

„Ich wollte dich mit meiner Frage nicht kritisieren“, sagte sie rasch und hoffte, dass er ihr glaubte. „Ich will nur verstehen, wie du zu deiner Schlussfolgerung gelangt bist.“

Demojon schaute sie zweifelnd an. War dies tatsächlich der Grund ihrer Frage?

Zu seiner Verwunderung glaubte er, in ihren Augen Furcht zu erkennen − Furcht davor, dass er sie missverstehen könnte. Aber konnte das sein? Konnte diese sonst so selbstbewusst auftretende Waldgeistfrau selbst Unsicherheit verspüren?

Er räusperte sich, versuchte, sich wieder zu fassen, und fragte dann leise: „Du hältst mich nicht für seltsam, wenn ich solche Vermutungen äußere?“

Pranicara war von dieser Frage erschrocken. Was musste Demojon erlebt haben, dass er auf ihre einfache Frage so sensibel reagierte?

„Nein, auf keinen Fall!“, sagte sie bestimmt. „Ich glaube vielmehr, dass du versuchst, den Dingen auf den Grund zu gehen, viel tiefer als viele andere − und dabei hin und wieder über Erkenntnisse stolperst, die anderen überhaupt nicht in den Sinn kommen.“

Demojon wollte seinen Ohren nicht trauen. Pranicara, die er so sehr bewunderte, nahm ihn tatsächlich ernst. Zum ersten Mal in seinem Leben hatte er nicht das Gefühl, sich für seine Art rechtfertigen zu müssen.

Am liebsten wäre er ihr erneut um den Hals gefallen, doch dieses Mal hielt er sich zurück. Bislang hatte sie zwar alle seine impulsiven Handlungen schmunzelnd zur Kenntnis genommen, aber irgendwann würde sie ihn sicherlich abweisen.

Daher überspielte er seinen Drang mit einem herzhaften Lachen und meinte: „Über Erkenntnisse stolpern? Ja, so kann man es auch ausdrücken.“ Erleichtert lächelte er die Waldgeistfrau an und ergänzte: „Viele halten mich deswegen für verrückt und nehmen mich nicht für voll.“

Pranicara sah sich in ihrer Vermutung bestätigt. Ohne nachzudenken, ergriff sie wieder seine Hand. „Du bist nicht verrückt“, sagte sie eindringlich.

Als ihr bewusst wurde, dass sie erneut nach seiner Hand gegriffen hatte, wollte sie sie schleunigst wieder loslassen. Demojon sollte nicht den Eindruck gewinnen, dass sie übergriffig sei. Zumal man den Vykati nachsagte, dass sie körperliche Berührungen zurückwiesen.

Doch zu ihrer Überraschung ließ er nicht los. Er schien ihre Berührung nicht abzuwerten, wie sie beim ersten Mal den Eindruck gehabt hatte.

Dann wurde ihr bewusst, dass auch Demojon sie bereits zweimal an sich gezogen hatte. Zumindest dieser Vykati stand körperlichen Berührungen nicht grundsätzlich ablehnend gegenüber.

Er unterschied sich eindeutig von den anderen Wesen seines Volkes, musste sie erkennen. Vielleicht lag gerade darin ein Grund für sein schlechtes Selbstwertgefühl: dass er stets unsicher wurde, wenn er nicht einschätzen konnte, wie andere auf seine Andersartigkeit reagierten.

Pranicara nahm sich vor, genau darauf zu achten und sofort gegenzusteuern, wenn sie spüren sollte, dass er auf Distanz zu ihr ging.

Hand in Hand liefen sie weiter.

Demojon erzählte von den verschiedenen Einsätzen des Evakara-Amuletts, über die er gelesen hatte. Am Ende schloss er: „Erkennst du auch, dass die magischen Anwendungen, für die das Amulett herhalten musste, eher Nebensächlichkeiten waren und keineswegs den Herzenswünschen der Magier entsprachen?“

Dann fiel ihm auf, dass seine Wortwahl angesichts der Erfahrungen, die Pranicara und ihr Cousin mit dem Evakara-Amulett gemacht hatten, äußerst ungeschickt gewesen war. In einem leichten Anflug von Panik ergänzte er daher schnell: „Ich will damit nicht sagen, dass es für dich nebensächlich gewesen ist. Nur Gamdhod hätte euch vermutlich nicht so hart bestraft, wenn ihm klar gewesen wäre, dass ihm die überragende magische Macht des Amuletts nur ein einziges Mal zur Verfügung stand.“

Pranicara hatte seine Worte bereits richtig einordnen können und drückte beruhigend seine Hand.

„Ja“, entgegnete sie nachdenklich, „sämtliche magischen Taten, die du genannt hast, waren zwar mächtig, wirkten aber unbedacht. Ich kann deinen Schluss nachvollziehen. Wieso hätte Gamdhod versuchen sollen, mich und Rafyndor in eine Jada-Eiche zu sperren, wenn er eigentlich wissen musste, dass seine Macht dazu nicht ausreichte? Irgendetwas muss ihm vermittelt haben, dass es ihm dieses Mal gelingen würde.“

Demojon strahlte Pranicara an. Sie verurteilte ihn nicht nur nicht, sondern konnte sogar seine Gedanken nachvollziehen. Am liebsten hätte er sie in seine Arme gezogen und nie wieder losgelassen. So glücklich war er in diesem Moment.

Doch erneut bremste er sich und drückte stattdessen einfach nur dankbar ihre Hand. Er musste vorsichtig vorgehen, damit er sie mit seiner Impulsivität und Spontaneität nicht verschreckte. In diesem Augenblick kam es ihm vor, als wäre sie genau das, wonach er sich insgeheim gesehnt hatte.



Pranicara war erleichtert darüber, dass keine Schlangen an Patienten mehr vor ihrer Hütte standen.

Endlich erreichten sie Pranicaras Hütte. An diesem Tag hatte sich kein einziges Wesen hier eingefunden, das die Seelenheilerin aufsuchen wollte. Der schwere, schwarze Nebel hielt alle davon ab, sich unnötig im Freien aufzuhalten.

Erleichtert seufzte Pranicara auf.

Irritiert schaute Demojon die Waldgeistfrau an. Mit einem schiefen Lächeln fragte er: „Bist du glücklich, dass du mich gleich wieder los bist?“ Es sollte scherzhaft klingen, doch er war sich nicht sicher, ob dabei nicht auch seine tiefe Angst durchgeklungen war.

Pranicara lachte jedoch und meinte aufmunternd: „Nein, keineswegs. Ich bin nur froh, dass sich diese endlos lange Schlange an Wesen, die vor der Ausbreitung des schweren schwarzen Nebels hier immer gestanden hat, verflüchtigt hat. Du kannst dir gar nicht vorstellen, was ich seit Mojalians Fortgang zu tun hatte!“

„Du warst wohl sehr gefragt?“, wollte er wissen.

„Mojalians Erbe halt“, sagte sie und zuckte mit den Schultern.

Er schaute sie verständnislos an. „Was meinst du damit?“

Da fiel ihr ein, dass Mojalians außergewöhnliche Fähigkeiten in Bezug auf seine Kommunikation nie bekannt gemacht worden waren. Sie hielt es inzwischen jedoch auch nicht mehr für wichtig, dieses Wissen geheim zu halten.

„Mojalian besaß die Fähigkeit“, erklärte sie, „mit allen Wesen in Vanavistaria gleichzeitig in Gedanken zu kommunizieren und sich zusätzlich auf das Gespräch seines jeweiligen Gegenübers zu konzentrieren. Somit konnte jeder, der Sorgen hatte, sogleich mit ihm Kontakt aufnehmen. Nur leider fehlt mir diese Fähigkeit. Daher hatte ich jeden Tag unendlich viele Patienten vor der Tür stehen.“

„Mojalian hat mit allen Wesen in Vanavistaria gleichzeitig kommuniziert?“, wiederholte Demojon ungläubig.



Pranicara verriet Demojon, dass Mojalian die Fähigkeit hatte, mit allen Wesen Vanavistarias gleichzeitig zu kommunizieren.

„Nein“, sagte Pranicara und schüttelte amüsiert den Kopf. „Das hat er nicht getan, aber er hätte es tun können. Er hat sich nur mit den Wesen unterhalten, die tatsächlich Kontakt zu ihm aufgenommen haben.“

„Woher weißt du das?“, fragte Demojon neugierig.

„Er hat es uns am ersten Abend gesagt, als er hier war − Lililja, Rafyndor, Meister Lehakonos und mir. Wir hielten es jedoch für ratsam, dieses Wissen nicht weiterzuverbreiten. Da fällt mir ein, ich muss es etwas einschränken: Er konnte nicht mit allen Wesen kommunizieren, sondern nur mit den Zauberwesen, durch die Magie fließt. Mit Skukius klappte die Kommunikation eine lange Zeit überhaupt nicht.“

„Hast du viel Zeit mit ihm verbracht?“, wollte Demojon wissen. Er spürte, wie seine Unsicherheit wieder zunahm. Wenn sie mit einem so mächtigen Wesen engeren Kontakt gepflegt hatte, dann stellte sie gewiss hohe Ansprüche an einen Partner.

„Nun ja, er war Seelen-Drasta, ich bin Seelenheilerin. Das führt zusammen“, entgegnete Pranicara leichthin.

Erstaunt erkannte sie, dass Demojons Unsicherheit erneut zunahm. Da ging ihr ein Licht auf.

„Nicht in einer Beziehung, falls du das glaubst“, fügte sie lachend hinzu. „Beruflich hat uns das zusammengeführt. Wir haben viel über unsere unterschiedlichen Vorgehensweisen diskutiert. Ich habe etwas von ihm gelernt und er etwas von mir.“

Erleichterung durchströmte Demojon. Am liebsten hätte er sie jetzt geküsst, aber er wusste, dass es dafür noch zu früh war. Er würde sich noch gedulden müssen.

Daher verabschiedete er sich an ihrer Tür mit den Worten: „Du bist die erste Frau, die mich wegen meiner Spinnereien nicht verurteilt. Dafür danke ich dir.“

In Pranicara machte sich ein wenig Enttäuschung breit. Sie hatte gehofft, dass er mehr in ihr sehen würde als nur eine Seelenheilerin, die ihn ernst nahm. Aber warum sollte sie das überraschen? Nach allem, was sie über die Vykati wusste, konnte sie sich kaum vorstellen, dass sich ein Angehöriger dieses Volkes in eine Waldgeistfrau verlieben würde.

Daher erklärte sie mit einem erzwungenen Lächeln: „Es war hochinteressant, deine Ansichten zu hören. Vielleicht können wir das bei Gelegenheit ja mal wiederholen.“

Demojon nickte ihr lächelnd zu und ging.

Glücklich dachte er: Sie ist eine so wunderbare Frau. Ob sie ahnt, wie viel es mir bedeutet, dass sie weiterhin Kontakt zu mir haben möchte?

Pranicara hingegen befürchtete, dass diese enge Begegnung einmalig gewesen war, und wandte sich seufzend ihrer Arbeit zu.

Als Lililja sich an diesem Abend auf den Weg zu Rafyndors Hütte machte, um ihn von dort zu ihrem Abendspaziergang abzuholen − sie hatte darauf bestanden, den Lichtsegen bereits dort über ihn zu breiten, damit er sich nicht erst durch den Nebel zum Treffpunkt quälen musste −, ließ sie den Tag noch einmal Revue passieren.



Auf dem Weg zu Rafyndors Hütte dachte Lililja über den Tag und den verschlossenen Höhleneingang nach.

Der verschlossene Höhleneingang hatte, wie sowohl Mojalian als auch Jadoruc betont hatten, noch einmal deutlich gezeigt, dass der dunkle Magier auf Zerwürfnisse setzte. Er wollte die Zaubergemeinschaft auseinandertreiben, um so eine leichtere Machtübernahme zu gewährleisten.

Insofern schien sie mit der Wahl der Morgenglanzlichtung als neuem Treffpunkt eine recht gute Entscheidung getroffen zu haben, stellte sie sachlich fest. Die Zaubergemeinschaft konnte sich dort versammeln, ohne dass die friedliche Stimmung darunter litt. Am Ende jeder Versammlung würde sie einfach den Lichtsegen über die Anwesenden breiten. So kamen auf jeden Fall alle sicher durch den Nebel zurück.

Viel hatten sie an diesem Tag in der Versammlung nicht beschließen können. Die Areale würden morgen fertiggestellt werden, hatte Sarala ihr zugesichert, und die neue Aktion des dunklen Magiers musste zunächst noch analysiert werden.

Allerdings, ging es Lililja durch den Kopf, würden die Zauberwesen nun sicherlich gerne an den Versammlungen teilnehmen. Schließlich konnten sie sich währenddessen eine Weile im Hauchzauberdunst aufhalten und anschließend mithilfe des Lichtsegens den Großteil des Tages unbeschadet überstehen. Bei diesem Gedanken lächelte sie.

Plötzlich erinnerte sie sich an Pranicara und Demojon, und ihr Lächeln wurde warmherzig. Als sie die beiden am Vortag zur Zusammenarbeit aufgefordert hatte, hatte sie zwar nicht damit gerechnet, dass sie zueinanderfinden würden, aber irgendwie passten sie zusammen, fand sie.

Lililja konnte sich gut vorstellen, dass Demojon mit seiner offenen Art in seinem Volk nicht viel Anerkennung fand. Bisweilen wirkte er sehr unsicher, obwohl er ein äußerst intelligenter Bursche war. Pranicara würde ihm gewiss den nötigen Halt geben können. Vielleicht könnte sich zwischen den beiden eine wirklich sehr harmonische Beziehung entwickeln, überlegte sie.



Lililja war der Ansicht, dass Demojon und Pranicara gut zusammen passten.

Ihr entwich ein tiefer Seufzer. Immerhin würde Pranicara Demojon an ihrer Seite haben. Mojalian hingegen war leider unerreichbar weit von ihr entfernt.

Plötzlich erschrak sie.

Eigentlich, dachte sie mit schlechtem Gewissen, war es gut, dass Mojalian derzeit nicht körperlich in Vanavistaria anwesend war. Andernfalls wäre Rafyndor ganz allein!

Bislang hatte sie immer gewusst, dass Rafyndor in Pranicara jemanden hatte, der ihm Halt geben konnte. Doch seine Cousine war nun vermutlich anderweitig beschäftigt. Und auch Skukius hatte ihn verlassen, obwohl er Rafyndor zumindest während seiner Zeit der Verwirrung beigestanden hatte.

Ach, wenn Rafyndor doch nur jemanden finden könnte, der ihn in seinem Leben begleiten würde! Dann wäre sie diese Sorge endlich los. Aber er hatte sich nun einmal in den Kopf gesetzt, dass sie, Lililja, diese Person sein sollte. Und diesen Wunsch konnte sie ihm einfach nicht erfüllen.

Mojalian, verzeih mir, dachte sie niedergeschlagen. Gerade bin ich einfach nur froh, dass du nicht hier bist!

Ich weiß, antwortete er schweren Herzens. Gegen Rafyndor habe selbst ich keine Chance!



Als Lililja an Rafyndor dachte, war sie
für einen Augenblick froh, dass sich
Mojalian nicht in Vanavistaria aufhielt.

Impressum Sitemap Links Feedback