zurück StartseiteDer Planet AgibaraniaWesen und OrteTitelseiteInhaltsverzeichnisA 15) Getrennte Erfahrungen


Getrennte
Erfahrungen
(Hariphors Perspektive)





Nachdem der Hüter des Lichtes sie mit den anderen beiden Vykati allein gelassen hatte, war Hariphor Vanakara in den Jada-Schrein gefolgt. Sie hatte sich einen Platz links neben dem Felsen mit dem Rubinmoos gesucht, in sicherer Entfernung zu den beiden Fremden, und betrachtete den am Boden liegenden jungen Mann mit kompetentem Blick.

Sie war zwar Tierheilerin, aber mit Sicherheit analysierte sie gerade seinen Zustand. Nach wie vor bewegte sich der junge Vykati nicht und gab lediglich von Zeit zu Zeit ein unruhiges Stöhnen von sich.

Hariphor folgte Vanakara zu einer Stelle, an der sie sich vor den Vykati sicher wähnte.

„Weißt du, warum der Mann am Boden liegt?“, fragte sie mit leiser Stimme.

Hariphor schüttelte den Kopf und antwortete ebenso leise: „Er lag schon da, als ich zum ersten Mal hier war. Seither hat er sich nicht großartig bewegt.“

Noch immer zweifelte Hariphor daran, dass die Bewachung dieses lethargisch wirkenden jungen Mannes wirklich vonnöten war. Aber wie konnte er einer Bitte des Lichthüters nicht nachkommen?

Jedoch bemerkte er durchaus Vanakaras sorgenvollen Blick. Und so fuhr er fort, um sie zu beruhigen: „Falls ihm etwas fehlt, dann wird die hier vorherrschende Heilungsmagie schon dafür sorgen, dass er sich wieder erholt.“

Der Schwarzhaarige, der sie bislang ignoriert hatte, ließ ein verächtliches Schnauben hören. Hatte er ihrem Gespräch gelauscht und war dies eine Reaktion auf Hariphors Aussage? Er blickte sie jeoch nach wie vor nicht an – also hätte das Schnauben auch etwas anderem gelten können.

Hariphor wandte sich wieder Vanakara zu. „Wie geht es dir denn jetzt?“, wollte er wissen. „Hat das Artefakt dir Erholung verschaffen können?“

Lächelnd nickte Vanakara und Hariphor nahm Erleichterung in ihrem Blick wahr. „Es tut immer gut, sich in seinem Wirkungskreis aufzuhalten.“



Hariphor ärgerte sich über das Verhalten des schwarzhaarigen Vykati.

Wieder schnaubte der Vykati verächtlich. Jetzt war es für Hariphor eindeutig: Der Schwarzhaarige lauschte ihrem Gespräch und reagierte auf ihre Aussagen.

Zorn regte sich im Waldgeist.

Diese herablassende Art konnte Hariphor nur schwer ertragen. Doch er bemühte sich ruhig zu bleiben und wandte sich mit kontrollierter Stimme an den auf dem Felsen sitzenden Vykati: „Wollt Ihr Euch unserem Gespräch anschließen?“

Nun blickte sie der Schwarzhaarige endlich an und entgegnete mit einem überheblichen Lächeln kühl und knapp: „Vermutungen sind nicht mit Wissen gleichzusetzen.“

Was bildete sich dieser Kerl ein? Hielt er die Waldgeister für naiv und dumm?

Hariphor zwang sich, trotz seiner hochkochenden Wut weiterhin ausgeglichen zu reagieren und antwortete nach wie vor extrem ruhig: „Was veranlasst Euch, unsere Aussagen als Vermutungen einzuschätzen?“

Provozierend langsam erhob sich der Vykati und schritt mit einem abfälligen Lächeln auf sie zu. Dabei erklärte er von oben herab: „Artefakte, die Magisch-Induzierte Topographische Fluktuationen hervorrufen, liegen seit Jahrhunderten im Boden und haben enorme Magiemengen absorbiert. Ihre Magie lässt sich ohne Freilegung nicht bestimmen. Eure Schlussfolgerung ist daher eine Vermutung. Oder wollte Ihr mir allen Ernstes erzählen, Ihr könntet die Art der Magie eines in der Erde begrabenen Artefaktes ermitteln?“ Er schloss seinen Vortrag mit einem selbstgefälligen, ironischen Lächeln ab.

Ah, dachte Hariphor, und er spürte wie sein Zorn nachließ. Die Arroganz, die der Schwarzhaarige an den Tag legte, hatte lediglich mit seiner Unkenntnis zu tun und nicht mit einer tatsächlichen Überlegenheit. Allerdings konnte er, als er antwortete, nicht ganz den Spott unterdrücken, der sich in seinen Tonfall mischte: „Das können wir in der Tat. Ist Euch Vykati das etwa nicht möglich?“

Hariphor nahm mit Triumph wahr, wie für einen winzigen Moment die Überlegenheit aus dem Gesicht des Vykati wich und einer gewissen Unsicherheit Platz machte. Doch sogleich kehrte der Hochmut zurück und mit einer vor Arroganz triefenden Stimme antwortete dieser: „So, können das Waldgeister? Dann würde mich doch mal interessieren, wie Ihr das bewerkstelligt!“

Hariphor sah Vanakara an.

Er wusste, dass sie einen magischen Sensor besaß, mit dem sie die Magiearten der im Silberwindhain vergrabenen Artefakte bestimmte. Gerade in ihrem Bereich der Tierheilkunde konnten ihr die verschiedenen Magiearten große Dienste leisten. Daher hatte sie sich einen anfertigen lassen.

Die Frage war nur, war sie bereit, diesem selbsternannten Kenner der Welt ihren Sensor vorzuführen?

Zunächst zögerte Vanakara.



Hariphor wusste, dass Vanakara einen magischen Sensor besaß.

Hariphor konnte es nachvollziehen. Warum sollte sie einem hochmütigen Vykati etwas beweisen müssen? Sie konnte genau einschätzen, was ihr magische Sensor konnte − auch wenn ein dahergelaufener Wichtigtuer dies anzweifelte.



Hariphor erkannte, dass der Vykati Vanakaras Geduld überstrapaziert hatte.

Als sich der Schwarzhaarige mit einem weiteren verächtlichen Schnauben wegdrehte, sah Hariphor die Augen Vanakaras gefährlich aufblitzen. Der Vykati hatte die grenzenlose Geduld der Waldgeistfrau überstrapaziert.

Mit kühler Stimme erklärte sie: „Ich müsste das Gerät herholen, um es Euch zeigen zu können.“

Der Vykati wandte sich noch einmal zu ihr um und meinte mit einem spöttischen Gesichtsausdruck: „Tut dies, ich werde noch etwas Zeit an diesem Ort verweilen.“

Hariphor konnte erkennen, wie Vanakara innerlich brodelte. Auch ihn machte diese respektlose Art aggressiv, mit der der Schwarzhaarige sie inzwischen als Waldgeister behandelte.

Doch er wollte sich vor diesem Subjekt nicht die Blöße geben, und seine Wut frei herausschreien. Daher ignorierte er die provokante Art des Vykati und wandte sich mit Besorgnis an die Waldgeistfrau: „Kommst du allein zurecht?“

Sie nickte nur stumm und atmete ein paar Mal tief ein, bevor sie antwortete: „Ja, ich fühle mich wieder bei Kräften. Bleib du hier und bewache weiter den jungen Mann. Ich werde mich beeilen.“

Vankara ging hoch erhobenen Hauptes in Richtung ihrer Hütte davon, ohne den Schwarzhaarigen eines weiteren Blickes zu würdigen.

Während Hariphor auf ihre Rückkehr wartete, betrachtete er den weiterhin reglos am Boden liegenden jungen Vykati.

Was hatte diesen nur dazu verleitet, das Artefakt auszugraben, obwohl er doch hätte merken müssen, wie sich die Natur veränderte? Wurde dieser Vykati möglicherweise von der gleichen Arroganz getrieben, wie sein Volksverwandter auf dem Felsen? Dem Gerücht, dass Vykati überheblich waren, schien jener Vertreter jedenfalls voll und ganz zu entsprechen.

Auf ein weiteres Gespräch mit diesem hochmütigen Vykati ließ sich Hariphor vorerst nicht mehr ein.



Während Hariphor auf Vanakaras Rückkehr wartete, überlegte er, was den jungen Vykati dazu getrieben hatte, das Artefakt ausgraben zu wollen.

Er war nur gespannt, wie der Schwarzhaarige reagieren würde, sollte er erkennen, dass die Waldgeister auf dem Gebiet der Magieartenbestimmung bei vergrabenen Artefakten mehr Kenntnis besaßen als dessen Volk.

Ungeduldig schaute er hinauf zum Himmel. Die Sonne war ein wenig weitergewandert. So langsam sollte Vanakara wiederkommen. Da erblickte er sie von weitem. Sie hielt den magischen Sensor in der Hand.

Er lächelte ihr entgegen, als sie mit sturem Blick auf ihn zugeschritten kam. Sorgfältig mied sie den Blick auf den Schwarzhaarigen. Dass sie diesen nicht ausstehen konnte, war für Hariphor klar zu erkennen, denn solch ein Verhalten hatte er bei ihr bislang noch nie beobachtet.

In der Zeit nach der Abreise des Kartographen vor über einem Monat, hatte er des Öfteren mit ihr über das distanzierte und überhebliche Verhalten des Vykati unterhalten. Schließlich war ihm zu jenem Zeitpunkt noch nicht bekannt, wer dieser Kartograph war.

Doch Vanakara ließ ein abwertendes Urteil nicht zu. Sie hatte den Kartographen immer wieder verteidigt und stets darauf verwiesen, dass sein emotionsloses Verhalten wahrscheinlich durch Sozialisation geprägt war und die Waldgeister für ihn durch ihre gefühlsbetonte Art vermutlich ebenso unverständlich waren.

Dem schwarzhaarigen Vykati hingegen zeigte sie die kalte Schulter. Er musste bei ihr selbst den letzten Geduldsfaden zerrissen haben, nach dem zu urteilen, mit welch einer Geringschätzung sie ihm gegenübertrat.

Als Vanakara Hariphor nun den magischen Sensor zeigte, und fragend die Augenbrauen nach oben hob, erkannte er, dass sie die Entscheidung an ihn abtrat, ob sie dem Vykati diesen wirklich demonstrieren sollte. Vermutlich scheute sie davor zurück, ihn in die Geheimnisse der Waldgeister einzuführen.



Hariphor forderte den Vykati auf, näher zu treten, um ihm den magischen Sensor vorzuführen.

Hariphor nickte jedoch kaum merklich und wandte sich dann an den Schwarzhaarigen, der immer noch auf dem Felsen saß: „Dürfen wir Euch bitten, näher zu treten, damit wir Euch den magischen Sensor vorführen können?“

Mit einem arroganten Grinsen stand jener auf und kam provozierend selbstsicher zu ihnen hinübergeschlendert. Der Waldgeist spürte, wie in ihm das Verlangen wuchs, diesem Vykati sein flegelhaftes Benehmen auszutreiben, doch er unterdrückte diesen Reflex. Stattdessen nickte er Vanakara aufmunternd zu, die ihm stumm zu verstehen gab, dass sich alles in ihr sträubte, sich mit diesem Fremden auseinanderzusetzen.

Schicksalergeben seufzte sie und begann dann zu erklären: „Dieser Sensor reagiert auf magische Schwingungen, allerdings nur in Verbindung mit demjenigen, der ihn nutzt. Es ist unerlässlich, dass man sich dabei selbst zurücknimmt und sich dem großen Ganzen der Natur unterordnet. Indem man den Sensor mit beiden Händen hält und die Füße bewusst mit der Erde verankert, entsteht ein geschlossener Resonanzkreis. Erst dadurch wird es dem Sensor möglich, auf die Schwingungen zu reagieren.“

Hariphor hatte Vanakara schon des Öfteren dabei beobachtet, wie sie den Sensor nutzte. Daher war ihm ihr Verhalten nicht fremd, als sie den Boden unter ihren Füßen bewusst wahrnahm, den Sensor mit festem Griff in beide Hände nahm und die Augen schloss, um sich die zu testende Magie vorzustellen.

Murmelnd setzte sie ihre Eklärung fort: „Ich konzentriere mich nun auf die hier vorherrschende Heilungsmagie.“

Hariphor hatte unter ihrer Anleitung selbst auch schon einige Magiearten getestet, doch gelang es ihm nicht in dem klaren Ausmaß wie Vanakara. Bei seinen Testungen leuchteten die Farben nicht so hell wie bei ihr.

Auch jetzt wieder erstrahlte der Sensor in einem leuchtenden Türkis, und Vanakara erläuterte: „Je mächtiger die Magie, desto intensiver die Färbung.“

Der hochmütige Vykati zeigte keine Reaktion. Vermutlich glaubte er, Vanakara arbeite mit einer Täuschung, und bemühte sich, diese zu durchschauen, überlegte Hariphor.

Als der Schwarzhaarige mit arrogantem Lächeln fragte: „Wie sieht es mit einer anderen Art von Magie aus? Gibt es hier noch andere Magiearten?“, fühlte sich Hariphor in seiner Annahme bestätigt.



Hariphor wunderte sich nicht, als der magische Sensor in Vanakaras Händen intensiv türkis zu leuchten begann.

Vanakara antwortete sachlich, obwohl Hariphor ihre Augen gefährlich aufblitzen sah: „Hier herrscht auch eine große Naturmagie vor.“

Umgehend schloss sie erneut die Augen und konzentrierte sich auf diese Magieart.

Hariphor kam nicht umhin zu vermuten, dass sie diese Frage als willkommenen Anlass empfand, ihren Fokus von dem unangenehmen Fremden auf etwas zu lenken, das ihr vertraut war.



Hariphor vermutete, dass Vanakara sich lieber auf die Naturmagie konzentrierte, als sich mit dem schwarzhaarigen Vykati zu beschäftigen.

Der Vykati quittierte den erneuten Wechsel der Sensorfärbung in ein dunkles Grün mit einem Stirnrunzeln. Vermutlich ärgerte er sich darüber, dass er den angeblichen Schwindel nicht durchschaute, ging es Hariphor durch den Kopf.

Daher fragte er den Schwarzhaarige: „Wollt Ihr es einmal versuchen?“

Der Angesprochene nickte und nahm von Vanakara, die zunächst ein wenig zögerte, den Sensor entgegen. Neugierig betrachtete der Vykati diesen von allen Seiten, bevor er ihn fest zwischen die Hände nahm und kräftig drückte.

Hariphor musste sich zusammenreißen, um nicht in lautes Gelächter auszubrechen. Dieser arrogante Kerl hatte Vanakaras Ausführungen entweder nicht ausreichend gelauscht oder inhaltlich nicht verstanden.

Nachdem das Drücken nicht zu dem erwünschten Ziel führte, starrte der Schwarzhaarige intensiv auf den Sensor, so als wolle er ihn mit seinem Willen zu einem Farbwechsel zwingen. Natürlich brachte auch diese Methode keinen Erfolg.

Nach außen hin ernst, innerlich breit grinsend riet Hariphor nun: „Ihr müsst Euch mit der Natur verbinden, sonst wirkt der Sensor nicht.“

Es war abzusehen, dass der Vykati hierzu nicht in der Lage war. Vermutlich wusste er nicht einmal, worüber Hariphor sprach. Schmunzelnd beobachtete der Waldgeistmann, wie der Schwarzhaarige gebannt auf eine der Jada-Eichen starrte.

Sich selbst zurückzunehmen, wie Vanakara es ausdrückte, scheint nicht zum Repertoire eines Vykati zu gehören, dachte Hariphor ein wenig abschätzig.

Schließlich gab der Schwarzhaarige den Sensor mit einem Achselzucken an Vanakara zurück und fragte mit gelangweilter Stimme: „Habt Ihr noch andere Magiearten hier vorgefunden?“

Als Vanakra dies verneinte, erwachte plötzlich aus unerfindlichen Gründen das Interesse des Vykati, und er erkundigte sich: „Wie sieht es mit allumfassender Magie aus?“

Dieser Begriff war Hariphor unbekannt, Vanakara anscheinend aber auch, und so fragte der Waldgeistmann: „Was versteht Ihr unter ‚allumfassender Magie‘?“

Der Vykati erklärte: „Es ist die Magie, die über allen anderen Magiearten steht, eine Art von Magie, die andere Magiearten ordnet, sie überlagert.“

Hariphor verstand immer noch nicht, was diese „allumfassende Magie“ sein sollte. Vanakara hingegen zuckte die Schultern und nahm wieder ihre übliche Stellung ein.



Hariphor hatte keine Vorstellung davon, was eine allumfassende Magie sein sollte.

Während sie die Umgebung auf diese merkwürdige Magieart testete, wandte der Waldgeistmann seinen Blick auf den Weg außerhalb des Jada-Schreins, da er in der Ferne eine Bewegung wahrgenommen zu haben meinte. Und richtig − dort hinten eilte der Hüter des Lichtes mit zwei weiteren hellhäutigen Männern herbei. Schnell kamen sie näher.

Vanakara hatte derweil ihre Testung offenbar mit einem negativen Ergebnis beendet, denn sie meinte: „Diese Art von Magie scheint es hier nicht zu geben.“

Bevor der Schwarzhaarige antworten konnte, hatten die drei Männer den Jada-Schrein erreicht, und mit Entsezten nahm Hariphor wahr, dass die beiden fremden Vykati ohne Schwierigkeiten das Heiligtum der Waldgeister betreten konnten. Der magische Schutzschirm musste infolge der magischen Instabilität zusammengebrochen sein!

Vankara hatte den ungehinderten Zutritt der Vykati zum Jada-Schrein wohl ebenfalls bemerkt, denn sie starrrte Hariphor entgeistert an.

Da der Waldgeistmann nicht wusste, inwieweit sich die Kunde vom geschützten Heiligtum der Waldgeister unter den Vykati herumgesprochen hatte, wollte er dies nicht laut verkünden und formte daher nur mit den Lippen den Begriff: „Magischer Schutzschirm!“.

Er konnte an Vanakaras zunehmend entsetztem Blick erkennen, dass sie sofort begriffen hatte, was er ihr hatte mitteilen wollen.



Hariphor beobachtete irritiert, wie die fremden Vykati den jungen Mann vergeblich vom Boden hochheben wollten.

Irritiert beobachtete Hariphor nun, wie die beiden fremden Vykati den jungen Mann vergeblich vom Boden aufheben wollten, obwohl dieser keine Gegenwehr zeigte. Es wirkte so, als sei der junge Vykati mit dem Boden verwachsen.

Da vernahm er das leise gesprochene Wort des Schwarzhaarigen: „Alaga!“, und mit einem Mal gelang das Aufheben ohne Schwierigkeiten.

Mit großen Augen betrachtete Hariphor den Vykati. Hatte dieser einen Gravitationszauber verwendet? War die magische Macht der Vykati so groß, dass sie selbst Herr über die Gravitation waren?

Aber warum sollte ihn dies überraschen? Schließlich hatten die Vykati ja auch die magische Instabilität wieder eindämmen können. Da war ein Gravitationszauber sicherlich ein Leichtes gegen!

Als die beiden Fremden den jungen Vykati fortbrachten, bemerkte Hariphor, wie Vanakara den Schwarzhaarigen mit ängstlichen Augen musterte und sich unauffällig in seine Richtung bewegte, um Schutz hinter ihm zu suchen.

Was ging in ihr vor?



Hariphor bemerkte, wie Vanakara den
schwarzhaarigen Vykati ängstlich anblickte.

Tarodastrus'
Perspektive
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