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Schon von weitem erkannte Vanakara, dass der Vykati seine Instrumente auseinanderbaute.
War er tatsächlich schon mit der Kartographierung fertig? Oder war er − wie die Waldgeist-Kartographen vor ihm − ebenfalls an der Vermessung der Landschaft gescheitert?
Der Gedanke ließ einen kleinen Hoffnungsschimmer in ihr aufkeimen.
Als der Vykati sich erhob, bemerkte er die beiden Waldgeister und richtete den Blick auf sie.
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Schon von weitem erkannte Vanakara, dass der Vykati seine Sachen einpackte.
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Nachdem sie ihn erreicht hatten, nickte er ihnen mit jener undurchdringlichen Miene zu, die Vanakara inzwischen von ihm kannte. Vermutlich war das seine Art zu grüßen, dachte sie.
Für einige Augenblicke standen sie sich schweigend gegenüber. Die Stille schien sich immer weiter auszudehnen, bis Hariphor sie schließlich durchbrach.
„Ihr packt schon wieder zusammen?“, fragte er misstrauisch. „Habt Ihr Eure Arbeit bereits beendet?“
Der Vykati bestätigte dies mit einem knappen Nicken.
Vanakaras Herz rutschte ihr in die Tiefe.
Oh nein! Jetzt ist alles zu spät!
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Vanakara befürchtete, dass der Jada-Schrein nun vernichtet würde.
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„Ihr dürft uns das Artefakt nicht nehmen!“, rief sie entsetzt. „Der Jada-Schrein ist uns heilig! Ihr könnt Euch doch nicht einfach über unsere Belange hinwegsetzen!“
Der Vykati wandte sich ihr zu. Kein Muskel regte sich in seinem Gesicht.
„Das werden wir nicht tun“, sagte er mit derselben emotionslosen Stimme.
Für einen Moment verstand Vanakara die Worte gar nicht. Sie starrte ihn an, als hätte sie sich verhört.
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Doch da stellte Hariphor bereits die Frage, die ihr auch gerade kam.
Mit skeptisch erhobener Augenbraue fragte er: „Was soll das heißen, Ihr werdet das nicht tun?“
Der Vykati begegnete seinem Blick ruhig.
„Das Artefakt ist zu mächtig, als dass es geborgen werden könnte.“
Vanakara glaubte ihren Ohren nicht.
Seit sie den Vykati verlassen hatte, war sie von der Vorstellung verfolgt worden, der Jada-Schrein sei verloren. Immer wieder hatte sie ihn in Gedanken bereits verwüstet gesehen, das Artefakt geraubt, die magischen Pflanzen verdorrt.
Und nun erklärte derselbe Vykati, dass das Artefakt im Boden bleiben müsse?
Erleichterung wollte in ihr aufsteigen. Doch sie hielt sie zurück. Noch war sie sich nicht sicher, ob sie seinen Worten wirklich trauen durfte.
Hariphor schien dieselben Zweifel zu haben. Mit unverhohlenem Argwohn fragte er: „Wie kommt Ihr zu diesem Schluss?“
Der Vykati ließ sich davon nicht beeindrucken.
„Das Artefakt verursacht Magisch-InduzierteTopographische Fluktuationen“, erklärte er ruhig.
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Vanakara verstand kein Wort. Ratlos sah sie zu Hariphor hinüber. Doch sein zunehmend verfinsterter Gesichtsausdruck verriet ihr sofort, dass auch er keine Ahnung hatte, wovon der Vykati sprach.
„Was sind das für Fluktuationen?“, fragte sie schließlich den Vykati.
Dieser begegnete ihrem Blick mit der gleichen emotionslosen Ruhe wie zuvor. „Die Landschaft befindet sich in ständiger, minimaler Bewegung. Deshalb lässt sie sich nicht exakt vermessen.“
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Vanakara verstand nicht, von welchen Fluktuationen der Vykati sprach.
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Vanakara runzelte die Stirn. „Und nur, weil Ihr die Gegend nicht vermessen könnt“, fragte sie verwundert nach, „könnt Ihr das Artefakt nicht bergen?“
Der Vykati schüttelte langsam den Kopf.
„Nein“, erwiderte er ruhig. „Weil das Artefakt magisch so mächtig ist, dass kein Wesen Vanavistarias es kontrollieren könnte. Eine Bergung würde unweigerlich den gesamten Wald vernichten.“
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Der Vykati erklärte, dass es bei einer Bergung des Artefaktes unweigerlich zur Zerstörung des Silberwindhains kommen musste.
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Tarodastrus' Perspektive
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Vanakaras Perspektive
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Hariphors Perspektive
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